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Wasserwachtgruppe JenaWasserwachtgruppe Jena

Wasserwachtgruppe Jena

Die DRK-Wasserwacht Jena ist eine von zwei Wasserwacht-Ortsgruppen des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda. Seit 1883 ist das Hauptziel der Wasserwachten die Verhinderung des Ertrinkungstodes und die Durchführung der damit verbundenen Maßnahmen. Zudem ist es unser Anliegen, die Sicherheit beim Baden und beim Wassersport zu erhöhen.

Hierbei erfüllen wir folgende Aufgaben:

  • Wasserrettungsdienst
  • Bekämpfung des Bade-/ Ertrinkungstodes
  • Natur- und Gewässerschutz
  • Ausbildung von Rettungsschwimmern sowie
  • Schwimmausbildung für Kinder und Jugendliche

Die Wasserwacht ist dabei eine Gemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes. Deutschlandweit sind über 125.000 Mitglieder ehrenamtlich, unentgeltlich und ausschließlich in ihrer Freizeit für die Wasserwacht tätig.

12. Jenapokal am 27. Januar 2018

Ausschreibungsunterlagen (pdf)

  • Mitglieder und Gruppenleitung

    Mitglieder

    Unsere Mitglieder sind Studenten und Absolventen der FSU, der FH, Arbeiter, Angestellte und Beamte. Schüler, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind in der Wasserwachtjugend aktiv. Die bunte Mischung machen unser Training und die vielen Aktivitäten aus und ermöglichen Jedem, etwas Neues zu lernen.

    Für die Mitwirkung im aktiven Dienst sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen:

    • eine erfolgreich abgeschlossene Rettungsschwimmausbildung
    • aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse und
    • gesundheitliche Eignung

    Gruppenleitung

    Die Leitung der Ortsgruppe besteht aus turnusmäßig gewählten Mitgliedern, die ehrenamtlich die Interessen der Ortsgruppe vertreten und alle Belange regeln:

    • Ortsgruppenleiterin: Petra Preuß
    • stellvertretender Leiter: Wolfram Loose
    • technische Leiterin: Katrin Faust
    • Schatzmeisterin: Kerstin Schmidt
    • Wasserwachtjugend: Tini Marie Meyer
  • Ausbildung und Kurse
    Seepferdchenkurse

    Unsere freiwilligen Helfer der Wasserwacht Jena lernen den Jüngsten das Schwimmen. Die Seepferdchenkurse finden 2x pro Jahr statt.

    Informationen und Anmeldung zum Seepferdchenkurs

    Rettungsschwimmkurse

    Die Ausbildung von Rettungsschwimmern ist nicht nur Hilfe zur Selbsthilfe, sondern befähigt die Teilnehmer zur Fremdrettung unter Beachtung elementarer Sicherheitsvorkehrungen. Selbstverständlich werden Lehrgänge zum Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens (DRSA) auch für Interessenten, die nicht Mitglied der DRK-Wasserwacht werden möchten, angeboten. Die Rettungsschwimmabzeichen können in den Stufen Gold, Silber und Bronze abgelegt werden. Die Ausbildung übernehmen geschulte Trainer der DRK-Wasserwacht.

    Informationen und Anmeldung zum DRSA

    Sanitätskurse

    Weiterbildung für Ersthelfer, Betriebshelfer, Übungsleiter, Gruppenleiter, Feuerwehrmänner und alle anderen Interessierten.

    Ein Kurs zur Auffrischung der Kenntnisse in Erster Hilfe wird jedes Jahr im Frühjahr angeboten. Es hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, bestimmte rettungsschwimmspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten zu wiederholen und aufzufrischen. Die Teilnahme ist freiwillig, da aber ein gültiger Erste-Hilfe-Nachweis nötig ist, um zur Wiederholungsprüfung Rettungsschwimmen zugelassen zu werden, wird die Teilnahme dringend empfohlen.

  • Training
    Trainingszeiten 
    • dienstags 19-20 Uhr und donnerstags von 20-21 Uhr
    • Kindertraining: dienstags von 18-19 Uhr
    Trainingsort
    • Schwimmhalle Lobeda West
      Karl-Marx-Allee 9
      07747 Jena

    Da unsere Gemeinschaft nur eine begrenzte wöchentliche Trainingszeit hat, muss es hier auch relativ geordnet und zügig ablaufen, wobei der Spaß natürlich nicht auf der Strecke bleibt.

    Außerdem nimmt unsere Gruppe an den Wettbewerben der Wasserwachtgemeinschaften teil. Auch aus diesem Grund muss das Training gut organisiert und anspruchsvoll sein. Deswegen sind wir auch relativ "schwimmlastig". Das heißt, im Training werden nach Trainingsplan sowohl große Umfänge als auch hohe Intensitäten geschwommen. Das sichere Beherrschen von drei Schwimmarten (Brust, Kraul, Rücken) ist daher Voraussetzung. Trotzdem gibt es sowohl beim Dienstags- als auch beim Donnerstagstraining eine "Bahn des ruhigen Schwimmens".

  • Mitgliedschaft

    In unserer Wasserwachtgruppe können Mitglied werden:

    • Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre in der JRK-Gruppe der DRK-Wasserwacht
    • Männer und Frauen ab 16 Jahren aktiv in der DRK-Wasserwacht

    Nach dreimaligem Probetraining kann die Mitgliedschaft in der Ortsgruppe beantragt werden. Neben dem Lebenslauf und persönlichen Daten sind auch eine ärztliche Untersuchung sowie drei Passbilder nötig.


    Mitgliedsantrag (pdf)

  • Termine

    Jenapokal: 27.1.2018

  • Schwimmtechniken

    Brust

    Die Armbewegung

    Die Arme werden unter Wasser gestreckt nach vorn gebracht, dann gehen die Hände nach hinten und auf der Hälfte unter den Körper.

    Die Beinbewegung

    Während des Gleitens mit den gestreckten Armen sind auch die Beine gestreckt, danach werden die Fersen Richtung Po gezogen, die Unterschenkeln nach außen gedreht und im Kreis geschlossen.

    Der zeitliche Ablauf

    Beide Bewegungen laufen zeitlich versetzt ab. Zuerst der Armzug und gleich danach der Beinzug. Die Beinbewegung findet schon während des Armzugs statt, die eigentliche Abdruckphase aber erst nach der Abdruckphase der Arme.

    Die Atmung

    Man atmet mit jedem Armzug ein und aus: Sind die Arme gestreckt, ist der Kopf unter Wasser und es kann ausgeatmet werden. Während sich die Arme abdrücken, hebt sich der Kopf aus dem Wasser und es kann eingeatmet werden.

    Delphin

    Die Armbewegung

    Hier stechen die Arme gleichzeitig vorn ins Wasser. Mit den Armen wird dann die Form eines "Schlüssellochs" beschrieben.

    Die Beinbewegung

    Die Bewegung ist eine Ganzkörperbewegung in Form einer Welle. Sie beginnt am Kopf und endet mit einem Kick der Beine.

    Die Atmung

    Das Einatmen erfolgt bei jedem zweiten Armzug, ansonsten ist der Kopf im Wasser und schaut nach unten.

    Kraul

    Kraul vs. Freistil

    Freistilschwimmen bedeutet, dass der Schwimmer eine beliebige Schwimmart schwimmen darf. Da der Kraulstil die schnellste Schwimmart ist, wird als "Freistil" praktisch immer im Kraulstil geschwommen.

    Die Wasserlage

    Beim Kraul liegt der Körper in der Horizontalen, der Kopf im Wasser, das Wasser reicht bis zu Stirn und der Blick ist schräg nach vorn gerichtet. Nur beim Aufatmen dreht sich der Kopf.

    Die Armbewegung

    Die Arme bewegen sich alternierend, also abwechselnd um 180 Grad versetzt. Dabei müssen die Bewegungen locker, aber präzise ausgeführt werden. Je länger die Arme im Wasser bleiben, desto größer ist auch der Vortrieb.

    Die Atmung

    Die Atmung ist an die Armbewegung gebunden, man rechnet 1x Luft holen auf 2 Armbewegungungen, später eventuell auf alle 3 Armbewegungen.

    Die Beinbewegung

    Auch diese Bewegungen ist alternierend. Die Beine werden dabei aus der Hüfte bewegt.

    Rückengleichschlag

    Die Armbewegung

    Beide Arme werden gleichzeitig so weit wie möglich nach hinten geführt, um eine möglichst lange Abdruckphase zu erreichen.

    Die Beinbewegung

    Die Beinbewegung erfolgt zum selben Zeitpunkt wie die Armbewegung, sie ähnelt der Bewegung des Brustschwimmens.

    Die Atmung

    Da der Kopf nicht unter Wasser ist, kann beliebig, aber dennoch rhythmisch geatmet werden.

    Rückenkraul

    Die Wasserlage

    Beim Rückenschwimmen liegt der Schwimmer flach auf dem Rücken im Wasser - wie ein Baumstamm. Der Kopf liegt locker im Wasser.

    Die Armbewegung

    Die Arme rotieren zeitlich versetzt wie eine Windmühle. Die Handfläche muss sich praktisch immer im 90-Grad-Winkel zur entgegengestzten Schwimmrichtung befinden, damit der Vortrieb optimal ist. Während der Arm sich bewegt, muss deshalb die Position der Hand kontinuierlich korrigiert werden.

    Die Körperhaltung

    Der Körper sollte immer gestreckt und unter Spannung gehalten werden. Je länger die Arme im Wasser sind, desto länger können sie den Schwimmer voran treiben.

    Die Beinbewegung

    Auch diese Bewegungen ist alternierend. Die Beine werden dabei aus der Hüfte bewegt.

    Die Atmung

    Immer rhythmisch und nach Belieben.

    Startsprung - Greifstart

    Der Greifstart

    Die Beine stehen hier parallel nebeneinander auf dem Startblock, die Zehen greifen um den Startblock, die Hände sind zwischen den Füßen und der Kopf ist unten. Dann werden die Beine leicht angewinkelt und das Gewicht nach vorn verlagert. Und dann - los!

    Wichtig!

    Nach dem Eintauchen ins Wasser sollte man ein wenig unter Wasser bleiben und mit der Schwimmbewegung beginnen. Außerdem sollte das Wasser tief genug sein!

    Rollwende

    Einleitung

    Ca. 1 Meter vor dem Beckenrand wird die Rollwende eingeleitet, indem man sich ganz klein macht.

    Drehung

    Nachdem man sich ganz klein gemacht hat, eine Art Purzelbaum machen und sich dabei gleichzeitig nach unten und auch etwas seitwärts drehen.

    Abstoßen

    Die beiden Füße jetzt von dem Beckenrand abdrücken und während des Gleitens den Körper wieder vollständig in die Bauchlage drehen.

    Kippwende

    Anschlagen

    Beim Brustschwimmen mit beiden Händen an die Beckenwand anschlagen.

    Arm lösen

    Den einen Arm von der Wand lösen und nach hinten wegziehen. Gleichzeitig die Beine anwinkeln und unter den Körper gleiten lassen.

    Abstoßen

    Die Füße seitlich übereinander von der Beckenwand abstoßen und den zweiten Arm ebenfalls von der Beckenwand lösen und unter Wasser gleiten.

    Beim Kraulen

    Bei der Kippwende beim Kraulen erfolgt der Anschlag nur einarmig.

    Trainingsgeräte

    Der Pullboy

    Dieses Gerät klemmt man sich zwischen die Oberschenkel und schwimmt nur mit den Armen. Sehr für das Training der Armtechnik geeignet.

    Der Pullkick

    Diese Gerät kann man als Schwimmbrett benutzen, so dass man nur mit den Beinen Vortrieb erlangt.

    Die Paddles

    Sie werden an die Hände geschnallt. Mit ihnen steigert man den Vortrieb, natürlich muss man auch mehr Kraft aufwenden.

  • Downloads

    Jenapokal 2017