Mitglieder und Gruppenleitung
- Unsere Mitglieder sind Studenten und Absolventen der FSU, der FH, Arbeiter, Angestellte und Beamte. Schüler, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind in der Wasserwachtjugend aktiv. Die bunte Mischung machen unser Training und die vielen Aktivitäten aus und ermöglichen Jedem, etwas Neues zu lernen.
- Für die Mitwirkung im aktiven Dienst sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen:
- eine erfolgreich abgeschlossene Rettungsschwimmausbildung
- aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse und
- gesundheitliche Eignung
- Gruppenleitung
- Die Leitung der Ortsgruppe besteht aus turnusmäßig gewählten Mitgliedern, die ehrenamtlich die Interessen der Ortsgruppe vertreten und alle Belange regeln:
- Ortsgruppenleiterin: Petra Preuß
- stellvertretender Leiter: Tobias Bischoff
- technische Leiterin: Katrin Faust
- Schatzmeisterin: Kerstin Schmidt
- Wasserwachtjugend: Tini Marie Meyer
Ausbildung und Kurse
- Seepferdchenkurse
- Unsere freiwilligen Helfer der Wasserwacht Jena lernen den Jüngsten das Schwimmen. Die Seepferdchenkurse finden 2x pro Jahr statt.
- Informationen und Anmeldung zum Seepferdchenkurs
- Rettungsschwimmkurse
- Die Ausbildung von Rettungsschwimmern ist nicht nur Hilfe zur Selbsthilfe, sondern befähigt die Teilnehmer zur Fremdrettung unter Beachtung elementarer Sicherheitsvorkehrungen. Selbstverständlich werden Lehrgänge zum Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens (DRSA) auch für Interessenten, die nicht Mitglied der DRK-Wasserwacht werden möchten, angeboten. Die Rettungsschwimmabzeichen können in den Stufen Gold, Silber und Bronze abgelegt werden. Die Ausbildung übernehmen geschulte Trainer der DRK-Wasserwacht.
- Informationen und Anmeldung zum DRSA
- Sanitätskurse
- Weiterbildung für Ersthelfer, Betriebshelfer, Übungsleiter, Gruppenleiter, Feuerwehrmänner und alle anderen Interessierten.
- Ein Kurs zur Auffrischung der Kenntnisse in Erster Hilfe wird jedes Jahr im Frühjahr angeboten. Es hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, bestimmte rettungsschwimmspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten zu wiederholen und aufzufrischen. Die Teilnahme ist freiwillig, da aber ein gültiger Erste-Hilfe-Nachweis nötig ist, um zur Wiederholungsprüfung Rettungsschwimmen zugelassen zu werden, wird die Teilnahme dringend empfohlen.
Training
Trainingszeiten
- dienstags 19-20 Uhr und donnerstags von 20-21 Uhr
- Kindertraining: dienstags von 18-19 Uhr
Trainingsort
- Sportschwimmhalle "Schwimmparadies Jena"
Karl-Marx-Allee 15
07747 Jena
Da unsere Gemeinschaft nur eine begrenzte wöchentliche Trainingszeit hat, muss es hier auch relativ geordnet und zügig ablaufen, wobei der Spaß natürlich nicht auf der Strecke bleibt.
Außerdem nimmt unsere Gruppe an den Wettbewerben der Wasserwachtgemeinschaften teil. Auch aus diesem Grund muss das Training gut organisiert und anspruchsvoll sein. Deswegen sind wir auch relativ "schwimmlastig". Das heißt, im Training werden nach Trainingsplan sowohl große Umfänge als auch hohe Intensitäten geschwommen. Das sichere Beherrschen von drei Schwimmarten (Brust, Kraul, Rücken) ist daher Voraussetzung. Trotzdem gibt es sowohl beim Dienstags- als auch beim Donnerstagstraining eine "Bahn des ruhigen Schwimmens".
Mitgliedschaft
In unserer Wasserwachtgruppe können Mitglied werden:
- Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre in der JRK-Gruppe der DRK-Wasserwacht
- Männer und Frauen ab 16 Jahren aktiv in der DRK-Wasserwacht
Nach dreimaligem Probetraining kann die Mitgliedschaft in der Ortsgruppe beantragt werden. Neben dem Lebenslauf und persönlichen Daten sind auch eine ärztliche Untersuchung sowie drei Passbilder nötig.
Momentan sind wir in den JRK-Gruppen der Wasserwachtjugend an unserer Kapazitätsgrenze angelangt, so dass bis auf Weiteres keine Neuaufnahmen möglich sind.
Schwimmtechniken
Brust
Die Armbewegung
Die Arme werden unter Wasser gestreckt nach vorn gebracht, dann gehen die Hände nach hinten und auf der Hälfte unter den Körper.
Die Beinbewegung
Während des Gleitens mit den gestreckten Armen sind auch die Beine gestreckt, danach werden die Fersen Richtung Po gezogen, die Unterschenkeln nach außen gedreht und im Kreis geschlossen.
Der zeitliche Ablauf
Beide Bewegungen laufen zeitlich versetzt ab. Zuerst der Armzug und gleich danach der Beinzug. Die Beinbewegung findet schon während des Armzugs statt, die eigentliche Abdruckphase aber erst nach der Abdruckphase der Arme.
Die Atmung
Man atmet mit jedem Armzug ein und aus: Sind die Arme gestreckt, ist der Kopf unter Wasser und es kann ausgeatmet werden. Während sich die Arme abdrücken, hebt sich der Kopf aus dem Wasser und es kann eingeatmet werden.
Delphin
Die Armbewegung
Hier stechen die Arme gleichzeitig vorn ins Wasser. Mit den Armen wird dann die Form eines "Schlüssellochs" beschrieben.
Die Beinbewegung
Die Bewegung ist eine Ganzkörperbewegung in Form einer Welle. Sie beginnt am Kopf und endet mit einem Kick der Beine.
Die Atmung
Das Einatmen erfolgt bei jedem zweiten Armzug, ansonsten ist der Kopf im Wasser und schaut nach unten.
Kraul
Kraul vs. Freistil
Freistilschwimmen bedeutet, dass der Schwimmer eine beliebige Schwimmart schwimmen darf. Da der Kraulstil die schnellste Schwimmart ist, wird als "Freistil" praktisch immer im Kraulstil geschwommen.
Die Wasserlage
Beim Kraul liegt der Körper in der Horizontalen, der Kopf im Wasser, das Wasser reicht bis zu Stirn und der Blick ist schräg nach vorn gerichtet. Nur beim Aufatmen dreht sich der Kopf.
Die Armbewegung
Die Arme bewegen sich alternierend, also abwechselnd um 180 Grad versetzt. Dabei müssen die Bewegungen locker, aber präzise ausgeführt werden. Je länger die Arme im Wasser bleiben, desto größer ist auch der Vortrieb.
Die Atmung
Die Atmung ist an die Armbewegung gebunden, man rechnet 1x Luft holen auf 2 Armbewegungungen, später eventuell auf alle 3 Armbewegungen.
Die Beinbewegung
Auch diese Bewegungen ist alternierend. Die Beine werden dabei aus der Hüfte bewegt.
Rückengleichschlag
Die Armbewegung
Beide Arme werden gleichzeitig so weit wie möglich nach hinten geführt, um eine möglichst lange Abdruckphase zu erreichen.
Die Beinbewegung
Die Beinbewegung erfolgt zum selben Zeitpunkt wie die Armbewegung, sie ähnelt der Bewegung des Brustschwimmens.
Die Atmung
Da der Kopf nicht unter Wasser ist, kann beliebig, aber dennoch rhythmisch geatmet werden.
Rückenkraul
Die Wasserlage
Beim Rückenschwimmen liegt der Schwimmer flach auf dem Rücken im Wasser - wie ein Baumstamm. Der Kopf liegt locker im Wasser.
Die Armbewegung
Die Arme rotieren zeitlich versetzt wie eine Windmühle. Die Handfläche muss sich praktisch immer im 90-Grad-Winkel zur entgegengestzten Schwimmrichtung befinden, damit der Vortrieb optimal ist. Während der Arm sich bewegt, muss deshalb die Position der Hand kontinuierlich korrigiert werden.
Die Körperhaltung
Der Körper sollte immer gestreckt und unter Spannung gehalten werden. Je länger die Arme im Wasser sind, desto länger können sie den Schwimmer voran treiben.
Die Beinbewegung
Auch diese Bewegungen ist alternierend. Die Beine werden dabei aus der Hüfte bewegt.
Die Atmung
Immer rhythmisch und nach Belieben.
Startsprung - Greifstart
Der Greifstart
Die Beine stehen hier parallel nebeneinander auf dem Startblock, die Zehen greifen um den Startblock, die Hände sind zwischen den Füßen und der Kopf ist unten. Dann werden die Beine leicht angewinkelt und das Gewicht nach vorn verlagert. Und dann - los!
Wichtig!
Nach dem Eintauchen ins Wasser sollte man ein wenig unter Wasser bleiben und mit der Schwimmbewegung beginnen. Außerdem sollte das Wasser tief genug sein!
Rollwende
Einleitung
Ca. 1 Meter vor dem Beckenrand wird die Rollwende eingeleitet, indem man sich ganz klein macht.
Drehung
Nachdem man sich ganz klein gemacht hat, eine Art Purzelbaum machen und sich dabei gleichzeitig nach unten und auch etwas seitwärts drehen.
Abstoßen
Die beiden Füße jetzt von dem Beckenrand abdrücken und während des Gleitens den Körper wieder vollständig in die Bauchlage drehen.
Kippwende
Anschlagen
Beim Brustschwimmen mit beiden Händen an die Beckenwand anschlagen.
Arm lösen
Den einen Arm von der Wand lösen und nach hinten wegziehen. Gleichzeitig die Beine anwinkeln und unter den Körper gleiten lassen.
Abstoßen
Die Füße seitlich übereinander von der Beckenwand abstoßen und den zweiten Arm ebenfalls von der Beckenwand lösen und unter Wasser gleiten.
Beim Kraulen
Bei der Kippwende beim Kraulen erfolgt der Anschlag nur einarmig.
Trainingsgeräte
Der Pullboy
Dieses Gerät klemmt man sich zwischen die Oberschenkel und schwimmt nur mit den Armen. Sehr für das Training der Armtechnik geeignet.
Der Pullkick
Diese Gerät kann man als Schwimmbrett benutzen, so dass man nur mit den Beinen Vortrieb erlangt.
Die Paddles
Sie werden an die Hände geschnallt. Mit ihnen steigert man den Vortrieb, natürlich muss man auch mehr Kraft aufwenden.

