· Pressemitteilung für Newssync

DRK-Bereitschaften aus Eisenberg und Stadtroda bei MTF-Großübung im Einsatz

Die DRK-Bereitschaften Eisenberg und Stadtroda trainierten gemeinsam mit rund 200 Einsatzkräften verschiedener Hilfsorganisationen bei der Übung „Medizinische Task Force Thüringen Ost 2026“ die medizinische Versorgung in einer außergewöhnlichen Schadenslage.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 im Raum Zwickau, beschädigte Infrastruktur und die Evakuierung eines Krankenhauses – dieses Szenario bildete die Grundlage für die Großübung „Medizinische Task Force Thüringen Ost 2026“ in Gera. Ziel war es, die medizinische Versorgung außerhalb des eigentlichen Schadensgebietes unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Die Bereitschaften Eisenberg und Stadtroda des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda e.V. beteiligten sich gemeinsam mit ihrem Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San) sowie einem Krankentransportwagen Typ B des Zivilschutzes (KTW Typ B ZS) an der Übung.

Zu den Aufgaben der Einsatzkräfte gehörten unter anderem der Aufbau einer Behandlungsstelle sowie die Versorgung und der Transport von Verletzten und Betroffenen. Dabei stand insbesondere die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Hilfsorganisationen und Einheiten des Katastrophenschutzes im Mittelpunkt.

Die Übung bot eine wertvolle Gelegenheit, Abläufe zu erproben, Schnittstellen zu testen und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen weiter zu festigen. Gerade bei außergewöhnlichen Schadenslagen sind eingespielte Strukturen und gegenseitiges Vertrauen entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Bewältigung des Einsatzgeschehens.

Insgesamt waren rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verschiedener Hilfsorganisationen an der Übung beteiligt. Sie engagieren sich regelmäßig in ihrer Freizeit, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein und Menschen in Not schnell und professionell helfen zu können.

Der DRK-Kreisverband bedankt sich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit und das große Engagement.