Begrüßt wurden die Gäste durch Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda e.V. Im Anschluss stellte Annette Voigt, Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie, die Beratungsstelle und ihre Angebote vor.
Einen praxisnahen Einblick in den Arbeitsalltag gaben anschließend die beiden Beraterinnen Valeria Sauer und Navina Weinobst. Sie berichteten über die vielfältigen Aufgabenbereiche der Beratungsstelle und die tägliche Arbeit mit Familien, Eltern, Kindern und Jugendlichen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig wohnortnahe, niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Familien in der Region sind.
Im Mittelpunkt des anschließenden Austauschs stand zudem die Förderlogik der Richtlinie zum Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern auf Landes- und Landkreisebene wurde darüber gesprochen, welche Herausforderungen sich zunehmend in der praktischen Umsetzung ergeben.
Thematisiert wurde insbesondere der Spagat zwischen der notwendigen Finanzierung von Pflichtleistungen – wie dem Betrieb der Beratungsstelle – und dem Anspruch des Landesprogramms, gleichzeitig innovative Mikro- und Makroprojekte mit möglichst flächendeckender Wirkung zu fördern.
Der Austausch machte deutlich, dass soziale Infrastruktur vor Ort verlässliche Rahmenbedingungen benötigt und eine enge Zusammenarbeit zwischen Land, Landkreis und freien Trägern weiterhin entscheidend bleibt.
Der DRK-Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda e.V. bedankt sich bei Ministerin Katharina Schenk sowie allen Beteiligten für den offenen, konstruktiven und wertschätzenden Austausch.
