Eine noch schnellere und effektivere Betreuung und Versorgung in Notfällen – dafür sorgt die neue Thüringer Katastrophenschutzverordnung. Ab April sind die Aufgaben des bisherigen Sanitäts- und Betreuungszuges auf einen Sanitätszug und einen Betreuungszug aufgeteilt.
Am Montag, den 9. März, nahm Landrat Johann Waschnewski im Schloss Christiansburg in Eisenberg die offizielle Bestellung der Zugführer, ihrer Stellvertreter und der Kreisgerätewarte vor. Anwesend waren unter anderem Kreisbrandinspektor Christian Meyfarth, Steve Ringmayer vom Amt für Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung sowie Peter Schreiber, der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands Jena-Eisenberg-Stadtroda.
Fast zehn Jahre lang war Enrico Schmidt von der DRK-Bereitschaft Eisenberg als Zugführer des bisherigen Sanitäts- und Betreuungszugs tätig. Dabei war er unter anderem bei den Katastrophen im Ahrtal und auf der Saalfelder Höhe im Einsatz gewesen.
Johann Waschnewski dankte dem Eisenberger für seine Arbeit und entließ ihn zunächst aus seiner bisherigen Aufgabe. Doch schon ab dem 1. April wird Enrico Schmidt im Landkreis die Leitung des neuen Betreuungszuges übernehmen. Mario Liewald wird sein Stellvertreter. Der Jenaer betätigt sich seit 28 Jahren ehrenamtlich in der DRK-Bereitschaft und ist seit 2025 Kreisbereitschaftsleiter.
Den neuen Sanitätszug wird Robert Krug führen. Er ist seit 21 Jahren Mitglied der DRK-Bereitschaft Eisenberg und war von 2018 bis 2025 stellvertretender Bereitschaftsleiter. Sein Stellvertreter ist Sebastian Marx aus Jena, der ebenfalls seit 21 Jahren Mitglied der Bereitschaften Jena und Stadtroda ist.
Für die gerätetechnische Betreuung der beiden Züge wurden Patrick Pschribülla und Steve Wollenschläger, beide ebenfalls DRK-Mitglieder, als Kreisgerätewarte ernannt.
Die Sicherstellung beider Züge erfolgt in enger Zusammenarbeit der Bereitschaften aus Eisenberg, Bobeck und Stadtroda. Die neue Struktur stärkt die Einsatzfähigkeit des DRK im Saale-Holzland-Kreis und ermöglicht eine noch effektivere Betreuung und Versorgung im Katastrophenfall.




