Saubere Abläufe, wirksamer Infektionsschutz und sichere Pflege brauchen nicht nur klare Standards, sondern auch den regelmäßigen Austausch zwischen Fachkräften. Deshalb beteiligte sich das Deutsche Rote Kreuz am ersten Hygienestammtisch in Jena.
Bei dem neuen Netzwerkformat kamen Mitarbeitende verschiedener Pflegeeinrichtungen, Hygienebeauftragte und weitere Partner zusammen, um Erfahrungen aus dem Berufsalltag zu teilen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Themen wie praktische Hygienemaßnahmen, aktuelle Herausforderungen und bewährte Vorgehensweisen standen dabei im Mittelpunkt.
Für das Deutsche Rote Kreuz in Jena und im Saale-Holzland-Kreis nahm unter anderem Sabine Scheller teil, Hygienebeauftragte in den DRK-Seniorenheimen ‘Am Kleinertal’ und ‘Rodatal’.
Sie betont: „Mich bewegt in der Netzwerktätigkeit vor allem der Austausch mit anderen Menschen und die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Durch Vernetzung entstehen neue Ideen, Kooperationen und Perspektiven.“
Gerade in der Pflege ist Hygiene ein zentraler Bestandteil für den Schutz von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden. Umso wichtiger sind starke Partnerschaften und der offene Dialog zwischen den Einrichtungen.
Das neue Austauschformat soll künftig regelmäßig stattfinden. Das DRK begrüßt diese Initiative und bringt sich auch weiterhin aktiv in die gemeinsame Weiterentwicklung von Qualität und Sicherheit in der Pflege ein.
