Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesundheitswesen, Bildung und dem DRK waren der Einladung gefolgt. Begrüßt wurden unter anderem Marion Bauerfeind, Präsidentin des DRK-Landesverbandes Thüringen, der Jenaer Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, Bürgermeister Benjamin Koppe, Dr. Cordelius Ilgmann als Vertreter der Thüringer Landesregierung sowie zahlreiche Partner und Wegbegleiter des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda. Darunter Vertreter des Universitätsklinikums Jena, von reha AKTIV, der Sparkasse, des Waldklinikums Eisenberg, der Asklepios Klinik Stadtroda, des Landratsamtes im Saale-Holzland-Kreis, des Stadtrates Jena, der Krankenkassen, der berufsbildenden Schulen für Pflegeberufe und Rettungsdienst in und um Jena sowie weiterer DRK-Kreisverbände aus Thüringen und Vertreter des Handwerks.
Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda, und Thomas Schütze, Präsident des Kreisverbandes, hießen die Gäste herzlich willkommen. In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, Dr. Cordelius Ilgmann sowie Marion Bauerfeind die Bedeutung des neuen Bildungsstandortes für die Region und die Zukunft des DRK. Bauerfeind sah die „die heutige Veranstaltung als ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des DRK in der Region.“
Schütze freute sich über die zahlreich erschienenen besonderen Gäste und empfand es als „große Anerkennung und Wertschätzung gegenüber der Arbeit unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.“
Auch der Oberbürgermeister würdigte die Arbeit des DRK und fand es besonders bemerkenswert, dass hier „stets Fachlichkeit und Menschlichkeit zusammenkommen.“
In seiner Rede hob Peter Schreiber weiterhin die Entwicklung und Bedeutung des DRK-Kreisverbandes hervor. So beschäftigt der Verband mittlerweile über 900 hauptamtliche Mitarbeitende. Seit 2023 führt das DRK zudem jährlich fast 300 Erste-Hilfe-Kurse für Unternehmen, Einrichtungen, Privatpersonen sowie eigene Mitarbeitende durch. Über 80 Schulungen und Kurse finden im Jahr für die Mitarbeitenden und Auszubildenden des DRK und darüber hinaus aus der Pflege statt und über 30 mehrtägige Fort- und Weiterbildungskurse für Rettungs- und Notfallsanitäter.
Mit rund 2 Millionen Euro für Umbau und Sanierung ist das neue DRK-Bildungszentrum eine zukunftsweisende Investition und ein Zentrum, das über die Region hinaus für Qualität, Innovation und Menschlichkeit steht.
„Wir eröffnen nicht einfach nur ein neues Gebäude – wir eröffnen einen Ort des Lernens, des Austauschs und der Weiterentwicklung“, betonte Carolin Agert, Leiterin des Bildungszentrums. Das neue Bildungszentrum soll künftig Fachwissen, Handlungskompetenz und Menschlichkeit miteinander verbinden und Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der praxisnahen Ausbildung. Herzstück des Bildungszentrums sind moderne Skills Labs, in denen realitätsnahe Situationen trainiert werden können. Dazu gehören unter anderem eine eingerichtete Wohnung, ein vollständig ausgestattetes Pflegezimmer mit Pflegebad sowie ein Rettungswagen auf dem Außengelände. Hier können Mitarbeitende und Teilnehmende Alltagssituationen erleben, trainieren und reflektieren – in einem geschützten Lernumfeld.
Das Bildungsangebot umfasst zahlreiche Bereiche, darunter Rettungsdienst, Erste Hilfe, Pflege, Brandschutz, Teambuilding sowie Angebote für pädagogische Fachkräfte. Ziel ist es, Lernen ganzheitlich zu gestalten und Theorie mit praktischer Erfahrung zu verbinden.
„Die wirklich wichtigen Situationen im Arbeitsalltag lassen sich nicht auswendig lernen. Man muss sie erleben, durchdenken und manchmal auch Fehler machen dürfen, damit es später sicher funktioniert“, heißt es von Agert weiter.
Neben den modernen Räumlichkeiten steht vor allem die gemeinsame Entwicklung im Mittelpunkt. Das Bildungszentrum soll ein Ort werden, an dem neue Ideen, innovative Formate und starke Kooperationen entstehen.
Zum Abschluss galt vom Vorstandsvorsitzenden ein besonderer Dank dem Team des Bildungszentrums um Carolin Agert sowie den zahlreichen Praxisanleitern aus Pflege und Rettungsdienst des DRK und den freien Dozentinnen und Dozenten, die mit ihrem Engagement maßgeblich zum Aufbau und zur Umsetzung des neuen Bildungsstandortes beigetragen haben.













