„Elf Menschen sind nach einer Messerstecherei auf dem Gelände der alten Chirurgie in der Bachstraße verletzt“ – unter diesem Szenario hat die Bereitschaft Jena einen Massenanfall von Verletzten geübt.
Die Uniklinik Jena stellte das Gelände der alten Chirurgie in der Bachstraße zur Verfügung und Ärzte haben die Übung beobachtend begleitet. Die groß angelegte Einsatzübung fand in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Jena statt.
Das Notfall-Szenario erfolgte in Rücksprache mit Jonas Reimann, dem Leiter des Bildungszentrums Rettungsdienst. Der hauptamtliche Mitarbeiter war als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst mit vor Ort.
Damit die ehrenamtlichen Helfer mit einer möglichst realistischen Situation konfrontiert wurden, hat die Bereitschaft Material vom DRK-Bildungszentrum erhalten.
Die Simulationseinheit, bestehend aus einem Monitor und einem Tablet, wird im Bildungszentrum sowohl für Fortbildungen im Bereich Rettungsdienst als auch in der Ausbildung von Rettungssanitätern verwendet.
Auf dem Tablet können Szenarien eingespielt und auf den Monitor übertragen werden. So haben die Einsatzkräfte fiktive Werte der zu versorgenden Patienten. Marco Oppermann von der Bereitschaft Jena hat die Übung mit geplant und verschiedene Arten der Reanimation auf der Simulationseinheit eingestellt.
Die Bereitstellung der Materialien aus dem Bildungszentrum hat dafür gesorgt, dass die Übung und die Verletzungen noch realistischer dargestellt wurden und die ehrenamtlichen Helfer der Bereitschaft Jena sich umfassend auf entsprechende Einsätze vorbereiten konnten.






