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DRK-Kita Sternschnuppe erhält besondere Auszeichnung im Projekt „Gartenland in Kinderhand“

Große Freude in der DRK-Kita Sternschnuppe: Die Einrichtung wurde von der Jury der Stiftung Kinderplanet mit einem Pokal ausgezeichnet und zählt damit zu den sechs besonders prämierten Kindergärten bundesweit im Projekt „Gartenland in Kinderhand“.

„Mein Garten ist mein Paradies…“ trällert es aus den Lautsprecherboxen. Die Kitakinder haben eigens für ihr Projekt mit den Erzieherinnen ein Lied einstudiert. Während der Diashow, die den Beginn ihres Projekts im Garten und alle Schritte bis zum fertigen Lebensmittel präsentiert, wird ihr Lied im Hintergrund abgespielt.

Friedhelm Josephs, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinderplanet, zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Kita und betonte: „Sie alle sind ein Leuchtturm unseres Projekts: Ein Beispiel dafür, wie mit Kreativität, fachlicher Kompetenz und viel Herzblut nachhaltige Bildungsarbeit für Kinder gestaltet werden kann. Sie können stolz auf das sein, was Ihr Team gemeinsam erreicht hat.“

Das Projekt „Gartenland in Kinderhand“ verfolgt das Ziel, Kindern Naturerfahrungen zu ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen und spielerisch Wissen rund um Umwelt, Pflanzen und nachhaltiges Handeln zu erwerben. Die DRK-Kita Sternschnuppe hat diese Ziele mit großem Engagement und viel Herzblut umgesetzt.

Josephs überreichte die Auszeichnung in Form eines Kürbisses mit Goldener Gabel und Urkunde als wertvolle Anerkennung für die Arbeit des gesamten Kita-Teams.

Kita Sternschnuppe konnte besonders herausstechen

Von insgesamt 21 teilnehmenden Kindergärten aus sechs Bundesländern, 106 Kitas hatten sich zu Beginn für eine Teilnahme beworben, konnte sich die DRK-Kita Sternschnuppe in Jena in allen Bewertungskriterien deutlich hervorheben und den 1. Preis gewinnen. Besonders gewürdigt wurde die große Begeisterung der Kinder, die pädagogisch durchdachte Umsetzung des Projekts sowie die sorgfältige Dokumentation und anschauliche Präsentation der Projektergebnisse.

Das Projekt “Gartenland in Kinderhand” verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Die Kinder legen eigene Beete an, pflegen, säen und ernten Gemüse, Beeren und Kräuter. Dabei erleben sie den natürlichen Kreislauf hautnah und lernen spielerisch, woher Lebensmittel kommen. Ziel ist es ein frühes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung zu schaffen.

Planung und Umsetzung des Projekts „Gartenland in Kinderhand“

Nach der Zusage zur Teilnahme am Projekt wurde unmittelbar mit der Planung und Umsetzung begonnen. Das Projekt ließ sich sehr gut in das pädagogische Bildungsverständnis der Einrichtung integrieren und wurde während der gesamten Laufzeit kontinuierlich an die Interessen und Bedürfnisse der Kinder angepasst.

Zu Beginn wurden gemeinsam die Beete vorbereitet. Die Auswahl der anzubauenden Gemüsesorten sowie der Wunsch nach einem Beet für Geburtstagsblumen erfolgten durch die Kinder. Zur Kennzeichnung der Beete wurden bemalte Holzbretter genutzt. Der Aufbau der Hochbeete wurde von drei Kindern gemeinsam mit dem Hausmeister übernommen.

Im täglichen Morgenkreis wurde besprochen, welche Arbeiten im Garten anstanden und welche Kinder sich beteiligen wollten. Die Kinder zeigten dabei eine große Begeisterung für die Gartenarbeit und waren mit viel Freude im Garten aktiv.

Trotz gärtnerischer Herausforderungen – wie einem sehr trockenen Sommer, absinkender Erde in den Hochbeeten, Schädlingsbefall sowie witterungsbedingten Verzögerungen bei der Reifung – konnten diese gemeinsam bewältigt werden, sodass das Projekt insgesamt sehr erfolgreich verlief.

Sobald das erste Gemüse geerntet werden konnte, wurde gemeinsam mit den Kindern überlegt, welche Speisen daraus zubereitet werden sollten. Die Mittagszeit wurde häufig für gemeinsame Küchenaktivitäten genutzt, wodurch die Vesper vielfältig und abwechslungsreich gestaltet werden konnte.

Auch das Forscherfest sowie das Erntedankfest wurden gemeinsam mit den Kindern inhaltlich geplant.